KI & mein Job
Was künstliche Intelligenz für deinen Job wirklich bedeutet — und was du jetzt tun kannst
Es gibt eine Frage, die selten im Meeting gestellt wird und fast immer danach — in der Pause, an der Kaffeemaschine, im Aufzug, wenn die Tür schon zugeht: Muss ich mir Sorgen machen?
Zum Thema künstliche Intelligenz und Arbeit gibt es derzeit zwei Sorten von Stimmen. Die eine beruhigt, die andere dramatisiert. Beide ersparen dir das Denken und liefern dir dafür ein Gefühl.
Dieses Buch macht etwas anderes: den ehrlichen Befund zuerst, das Gegengewicht danach — nie nur eines von beidem. Es zeigt dir, was gerade wirklich passiert, was davon deinen Beruf betrifft und was in dem Raum besprochen wird, in dem über deine Stelle entschieden wird. Und dann zeigt es dir, was du damit anfängst: das Handwerk, die Regeln, deine Rechte, und am Ende einen Plan für neunzig Tage.
Geschrieben von jemandem, der auf beiden Seiten des Tisches sitzt — der KI-Systeme für Unternehmen baut und hinterher im Flur steht, wenn die Frage von der anderen Seite kommt.
Für wen das Buch ist
Seit achtzehn Jahren im Job
Du arbeitest in der Auftragsabwicklung und hast im letzten Jahr zum ersten Mal zugesehen, wie ein neues System einen Teil deiner Arbeit übernahm — schneller, als dir lieb war.
Teamleitung ohne Ansage
Du sollst „das Thema KI mal mitdenken“, ohne dass dir jemand sagt, was das heißen soll — und ohne Zeit, es herauszufinden.
Neue Anforderungen
In Stellenanzeigen für deinen eigenen Beruf stehen inzwischen Anforderungen, die es vor zwei Jahren noch nicht gab.
Kein Vorwissen nötig. Du musst nicht technikbegeistert sein, und du wirst auf keiner Seite aufgefordert, programmieren zu lernen.
Was drin ist — und was nicht
Das bekommst du
- Ein nüchternes Bild davon, wie gefährdet oder gefragt deine Stelle tatsächlich ist
- Das Handwerk, um die Maschinen für dich arbeiten zu lassen
- Die Regeln, um dabei nichts falsch zu machen — Daten, Haftung, Mitbestimmung
- Eine Reihenfolge für die ersten neunzig Tage
- Fallgeschichten aus echten Projekten, verändert, aber nicht erfunden
Das bekommst du nicht
- Keine Produktempfehlungen. Werkzeugnamen veralten schneller, als Bücher gedruckt werden. Wie du selbst das richtige findest, ist stattdessen ein eigenes Kapitel
- Keine Studienzitate als Autoritätsbeweis. Wo Zahlen stehen, machen sie etwas greifbar
- Keine Beruhigung ohne Substanz, keine Panikmache
- Keine Aufforderung, programmieren zu lernen
Was du dafür gibst: ein paar unbequeme Momente und die Bereitschaft, anzufangen, bevor du dich bereit fühlst. Lesen allein reicht nicht — das Buch verlangt an mehreren Stellen eine Stunde ehrlicher Arbeit von dir.
Die zwölf Kapitel
Teil 1 · Die Realität
- 1
Was gerade wirklich passiert
Warum diese Welle anders läuft als die Digitalisierung davor — und warum „gut genug" das entscheidende Wort ist.
- 2
Was mit deinem Job passiert
Nicht Berufe verschwinden, sondern Aufgabenanteile. Acht Fachbereiche, jeweils sortiert nach: übernimmt die Maschine, macht ihr gemeinsam, bleibt bei dir.
- 3
Was dein Arbeitgeber dir nicht sagt
Wie in dem Raum geredet wird, in dem über deine Stelle entschieden wird — samt Wörterbuch für die nächste Betriebsversammlung.
Teil 2 · Die Orientierung
- 4
Wie KI wirklich funktioniert
Ohne Formeln, ohne Fachwörter: Beispiele statt Regeln, das nächste Wort raten, und was du nie hineinkopieren darfst.
- 5
Wo Maschinen scheitern
Das Wissen, das in keinem System steht, der Raum, den kein Protokoll erfasst — und die Frage, wer am Ende unterschreibt.
- 6
Wo du heute stehst
Eine Woche Job-Tagebuch, ein ehrlicher Blick darauf, welche Teile deiner Arbeit Maschinenarbeit sind — und wie groß deine Lücke ist.
- 7
Warum du trotzdem nicht anfängst
Vier Ausreden, die sich wie Gründe anfühlen, und das Tal, in dem die meisten umkehren. Fünfzehn Minuten sind genug.
Teil 3 · Die Aktion
- 8
Vom Konsumenten zum Gestalter
Die Maschine als brillanter Praktikant am ersten Arbeitstag: vier Bausteine, mit denen aus einem Wunsch ein Auftrag wird.
- 9
Deine Rechte, Pflichten und Grenzen
Wohin deine Daten gehen, wem das Ergebnis gehört, was dein Betriebsrat darf — und wann Nein sagen deine Pflicht ist.
- 10
Sichtbar werden, ohne zum Nerd zu werden
Wie aus stillem Können eine anerkannte Rolle wird, ohne dass du zum Angeber wirst.
Teil 4 · Die Toolbox
- 11
Die richtige KI für deine Aufgabe finden
Sechs Gattungen, vier Fragen vor jeder Entscheidung, und die Regel: fang mit dem an, was schon da ist.
- 12
Dein 90-Tage-Plan
Drei Phasen von „du allein mit der Maschine" bis „aus Vorsprung wird Wirkung" — und Tag 91, an dem aus dem Plan ein Rhythmus wird.
Lies erst mal rein
Vorwort und Kapitel 1 stehen vollständig auf dieser Seite. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Abfrage, ohne Riegel nach drei Absätzen. Etwa zwanzig Minuten Lesezeit — danach weißt du, ob der Ton für dich stimmt.
Fragen, die vor dem Kauf auftauchen
Ich bin nicht technikaffin. Ist das Buch trotzdem für mich?
Ja — es ist sogar genau für dich geschrieben. Englische Fachbegriffe werden erklärt oder vermieden, und es gibt keine Codebeispiele.
Brauche ich Zugang zu KI-Werkzeugen, um etwas davon zu haben?
Für die ersten Teile nicht. Ab Teil 3 hilft es, etwas ausprobieren zu können — das Buch fängt bewusst mit dem an, was in Unternehmen ohnehin schon freigegeben ist.
Warum stehen keine Produktnamen drin?
Weil sie veralten, bevor ein Buch im Regal steht. Das Buch vermittelt stattdessen eine Methode. Die Anwendung dieser Methode auf den heutigen Markt steht auf dieser Website — und wird laufend aktualisiert.
Gibt es das Buch gedruckt?
Zunächst erscheint es als E-Book bei Amazon Kindle.
Ich bin Führungskraft. Passt das Buch für mich?
Es ist für die Ebenen unterhalb der Geschäftsführung geschrieben — und genau deshalb für Führungskräfte aufschlussreich: Es steht darin, was Ihre Leute gerade denken und nicht fragen. Für die Entscheiderseite habe ich ein eigenes Buch geschrieben, es steht auf Über mich.